Lehrstuhl für Chemische Reaktionstechnik

< 1 von >

 

Lehrstuhl für Chemische Reaktionstechnik
Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg
Prof. Dr. Peter Wasserscheid

Egerlandstr. 3
91058 Erlangen

Tel.: 09131/85-27420
Fax: 09131/85-27421
E-Mail: sekretariat@crt.cbi.uni-erlangen.de

 

Der Lehrstuhl für Chemische Reaktionstechnik (CRT) gehört dem Department Chemie- und Bioingenieurwesen an. Innerhalb des Departments stellt die Chemische Reaktionstechnik aufgrund ihrer zentralen Bedeutung eine Kernkompetenz dar. In Forschung und Lehre bildet der Lehrstuhl eine Schnittstelle der Technischen Fakultät zu den Instituten der Chemie (Naturwissenschaftliche Fakultät). Unsere Zielsetzung einer Ausbildung und Forschung im interdisziplinären Kontext entspricht nicht nur einem Trend der Zeit, sondern folgt einer zwingenden Notwendigkeit, um erfolgreich und effizient arbeiten zu können.

Die Arbeitsgruppe von Prof. Wasserscheid erarbeitet seit über 15 Jahren innovative Verfahrenskonzepte für die Raffinerie- und Petrochemie-Industrie (> 60 veröffentliche Patentanmeldungen, > 250 wissenschaftliche Publikationen). Die Gruppe beschäftigt sich insbesondere mit der Optimierung der katalytischen Stoffumwandlungsschritte, von der Entwicklung verbesserter katalytischer Materialien über detaillierte kinetische Untersuchungen bis hin zur Entwicklung neuer Reaktorkonzepte und in-situ Analysetechniken. Eine weitere Kernkompetenz ist die Konzeption, der Aufbau und der Betrieb von kontinuierlichen Versuchsanlagen, die im 24/7-Betrieb neue Katalysatormaterialien oder neue Prozesskonzepte unter realitätsnahen Bedingungen experimentell erproben können.

Seit über 5 Jahren forscht die Gruppe intensiv an unterschiedlichen Formen der Chemischen Energiespeicherung. Stromüberschüsse aus erneuerbaren Energien können in Form von energiereichen Molekülen gespeichert und transportiert werden. Im Rahmen des Campus „Future Energy Systems“ beschäftigen wir uns mit der Entwicklung eines Prozesses zur Umsetzung von regenerativ erzeugtem Wasserstoff mit einer geeigneten Kohlenstoffquelle zu flüssigen Kraftstoffen. Das Verfahren soll für eine breite Rohstoffbasis geeignet und dynamisch betreibbar sein, um möglichst effizient an eine schwankende Wasserstoffverfügbarkeit angepasst zu sein. Das hergestellte Produkt steht dann als nachhaltig erzeugte Plattformchemikalie zur Verfügung.


Zur Homepage des Lehrstuhls für Chemische Reaktionstechnik